Audiobeispiele zur Dissertation

Form und Funktion prosodischer Grenzen im Gespräch


  Benno Peters

Kiel 2006



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Diese Dokumentation enthält aufbereitete Beispiele aus dem Video-Task Korpus, die der Illustration der in der Arbeit beschriebenen phonetischen und funktionalen Strukturen an prosodischen Grenzen dienen. Parallel zu den entsprechenden Kapiteln der Arbeit ist die Dokumentation in drei Bereiche unterteilt: turninterne prosodische Grenzen in flüssiger Sprache, prosodische Grenzen und Sprecherwechsel und prosodische Grenzen in unflüssiger Sprache. Die folgenden Textlinks führen zu den Beispielsammlungen 1-3.




Sammlung 1 (Beispiele 1.1 bis 1.7)   - Turninterne prosodische Grenzen in flüssiger Sprache (Kapitel 3)


Sammlung 2 (Beispiele 2.1 bis 2.15) - Prosodische Grenzen und Sprecherwechsel (Kapitel 4)


Sammlung 3 (Beispiele 3.1 bis 3.8)   - Prosodische Grenzen in unflüssiger Sprache (Kapitel 5)


Sammlung 4 (Beispiele 4.1 bis 4.5)   - Stimuli der Perzeptionsexperimente (Kapitel 3, 4 und 5)



Nomenklatur und Querverweise der Audiobeispiele

Für jedes Korpusbeispiel werden folgende Angaben gemacht:

(1)        Textreferenz:       Abschnitte in der schriftlichen Arbeit, in denen Bezug auf das Audiobeispiel genommen wird,
(2)        Korpusreferenz:  Herkunftsdialog,  Sprecherkennung(en), Beginn- und Endzeitpunkt des präsentierten  Abschnitts,
(3)        Audiodatei:          Referenz zur Audiodatei auf dieser CD-ROM.

Diese Informationen dienen dem Leser , um (1) die Verbindung zwischen der schriftlichen Arbeit und den Audiobeispielen herzustellen, (2) sofern das Gesamtkorpus zur Verfügung steht, das jeweilige Audiobeispiel im Ursprungsdialog zu lokalisieren und (3) die einzelnen Audiodateien auf dieser CD-ROM zu finden, um sie z.B. in ein Analyseprogramm zu laden.

Verschriftung der Audiobeispiele

Die Verschriftung ist so knapp wie möglich gehalten. Es wird nur verschriftet, was zum Verständnis der Beispiele notwendig ist. So wird z.B. auf die Kennzeichnung von satzakzentuierten Silben verzichtet, und Minimalreaktionen des Gesprächspartners werden nur aufgenommen, wenn sie für das im jeweiligen Beispiel dargestellte Phänomen von Bedeutung sind. Auch Pausen und Atmungsphasen werden nur im Transkript erfasst, wenn sie für die Interpretation eines Beispiels wichtig sind.

Die prosodischen Grenzen, auf die Bezug genommen wird sind mit 01, 02 usw. in den Transkripten gekennzeichnet. Phonetische und funktionale Aspekte der einzelnen prosodischen Grenzen werden in den Erläuterungen der Beispiele diskutiert.

Die Transliteration orientiert sich am Basistranskript des Gesprächsanalytischen Transkriptionssystems GAT (Selting et al. 1998).
Folgende Konventionen werden berücksichtigt:


Tabellarische Darstellung der Merkmalsbündel

Für die meisten Beispiele sind phonetische Merkmale prosodischer Grenzen in tabellarischer Form erfasst. Über die Merkmale Reset und Längung kann aber nicht immer eine Aussage gemacht werden. Dies hat folgende Gründe: Über das Auftreten eines nachfolgenden Resets wird nur entschieden, wenn der Abschnitt vor der prosodischen Grenze mindestens einen vollen Satzakzent mit einer Gipfelkontur beinhaltet. Über Reset wird nicht entschieden, wenn der Abschnitt vor der prosodischen Grenze mit einer steigenden oder einer kombinierten Kontur endet oder eine prosodische Grenze das Ende eines Redebeitrags ist. Auch über das Vorkommen von Längung kann nicht für jede prosodische Grenze eine Aussage gemacht werden, da manche Reimstrukturen im Korpus zu selten vorkommen, um einen Vergleich zwischen phraseninternen vs phrasenfinalen Reimen dieser Struktur durchzuführen. Kann aus einem dieser Gründe keine Klassifikation vorgenommen werden, ist dies in der Tabelle durch k.K. (keine Klassifikation) angezeigt.
 

Interpretation der Sprachbeispiele

Für viele Beispiele wird eine Interpretation zum Zusammenhang zwischen inhaltlich-pragmatischen und phonetischen Strukturen gegeben. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Interpretationen meine Beurteilungen des kommunikativen Geschehens sind und sicher z.T. auch abweichende Interpretationen möglich sind.

© Benno Peters, IPdS Kiel, 2006