
Nomenklatur und
Querverweise der
Audiobeispiele
Für jedes
Korpusbeispiel werden folgende Angaben gemacht:
(1)
Textreferenz:
Abschnitte in der schriftlichen Arbeit, in
denen Bezug auf das
Audiobeispiel genommen wird,
(2) Korpusreferenz:
Herkunftsdialog, Sprecherkennung(en), Beginn- und
Endzeitpunkt des präsentierten Abschnitts,
(3) Audiodatei:
Referenz zur Audiodatei
auf dieser CD-ROM.
Diese Informationen
dienen dem Leser , um (1)
die Verbindung zwischen der schriftlichen Arbeit und den
Audiobeispielen herzustellen, (2) sofern das Gesamtkorpus zur
Verfügung steht, das jeweilige Audiobeispiel im Ursprungsdialog
zu lokalisieren und (3) die einzelnen Audiodateien auf dieser
CD-ROM
zu finden, um sie z.B. in ein Analyseprogramm zu laden.
Verschriftung der Audiobeispiele
Die Verschriftung ist so knapp wie möglich gehalten. Es wird nur verschriftet, was zum Verständnis der Beispiele notwendig ist. So wird z.B. auf die Kennzeichnung von satzakzentuierten Silben verzichtet, und Minimalreaktionen des Gesprächspartners werden nur aufgenommen, wenn sie für das im jeweiligen Beispiel dargestellte Phänomen von Bedeutung sind. Auch Pausen und Atmungsphasen werden nur im Transkript erfasst, wenn sie für die Interpretation eines Beispiels wichtig sind.
Die prosodischen Grenzen, auf die Bezug genommen wird sind mit 01, 02 usw. in den Transkripten gekennzeichnet. Phonetische und funktionale Aspekte der einzelnen prosodischen Grenzen werden in den Erläuterungen der Beispiele diskutiert.
Die Transliteration
orientiert sich am Basistranskript des Gesprächsanalytischen
Transkriptionssystems GAT (Selting et al. 1998).
Folgende Konventionen werden berücksichtigt:
Tabellarische
Darstellung der Merkmalsbündel
Für die meisten
Beispiele sind phonetische Merkmale prosodischer Grenzen in
tabellarischer
Form erfasst. Über die Merkmale Reset und Längung kann aber
nicht
immer eine Aussage gemacht werden. Dies hat folgende Gründe:
Über
das Auftreten eines nachfolgenden Resets wird nur entschieden, wenn der
Abschnitt vor der prosodischen Grenze mindestens einen vollen
Satzakzent
mit einer Gipfelkontur beinhaltet. Über Reset wird nicht
entschieden,
wenn der Abschnitt vor der prosodischen Grenze mit einer steigenden
oder
einer kombinierten Kontur endet oder eine prosodische Grenze das
Ende eines Redebeitrags ist. Auch über das Vorkommen von
Längung kann nicht für jede prosodische Grenze eine Aussage
gemacht
werden, da manche Reimstrukturen im Korpus zu selten vorkommen, um
einen
Vergleich zwischen phraseninternen vs phrasenfinalen Reimen dieser
Struktur
durchzuführen. Kann aus einem dieser Gründe keine
Klassifikation
vorgenommen werden, ist dies in der Tabelle durch k.K. (keine
Klassifikation)
angezeigt.
Interpretation der
Sprachbeispiele
Für viele
Beispiele wird eine Interpretation zum Zusammenhang zwischen
inhaltlich-pragmatischen und phonetischen Strukturen gegeben. Es sei
darauf hingewiesen, dass diese Interpretationen meine Beurteilungen des
kommunikativen Geschehens sind und sicher z.T. auch abweichende
Interpretationen möglich sind.
© Benno Peters, IPdS Kiel, 2006